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Fachrichtungen & Schwerpunkte

Kontinentale Siliziklastika / Algarve
Lupe [1]

Methoden und Ziele der Explorationsgeologie

Die Explorationsgeologie befasst sich mit der regionalen Bestandsaufnahme und Interpretation komplexer geowissenschaftlicher Sachverhalte. Im Vordergrund steht das Erkennen von Zusammenhängen zwischen dem internen Bau geologischer Areale, ihrer Rohstoff- und Grundwasserinhalte sowie den Nutzungsfolgen für Oberflächenwasser, Boden und Landschaftsentwicklung. Grundlage für die Rekonstruktion dieser natürlichen Systemzusammenhänge sind gute Kenntnisse der Strukturgeologie, der Sedimentologie, der Stratigraphie, der Beckenanalyse einschließlich Sequenzstratigraphie und der Fernerkundung. Darüber hinaus sind Grundkenntnisse der Geochemie, der Regionalgeologie, der regionalen Hydrogeologie und der Geophysik notwendig.

Die berufliche Anwendung der Explorationsgeologie liegt neben der Erdölexploration in der Beurteilung und Erschließung großräumiger Grundwasserreservoires z. B. in Entwicklungsländern sowie in der Beurteilung von Folgen der Rohstofferschließung. Die Explorationsgeologie vermittelt darüber hinaus wesentliche Grundlagen für eine wissenschaftlich fundierte Geosystemanalyse neu zu erschließender oder geschädigter Regionen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen bildet ein Fundament der angewandten Explorationsgeologie. Enge Verbindungen bestehen zu zahlreichen Methoden der angewandten Geophysik, der Hydrogeologie, der Lagerstättenkunde, der Rohstoff- und Entsorgungstechnik, der Bodenkunde, der physischen Geographie sowie zu Bereichen von Planungswissenschaften und Projektmanagement, zum Vermessungswesen und zur Kartographie. Somit zeichnet sich die Explorationsgeologie als ein interdisziplinäres Fachgebiet aus.

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